Über PANOPTIKUM
Ich sehe Dinge glänzen.
Am Anfang stand die Kunst. Bilder weckten mein Interesse, später kamen Design und andere besondere Objekte hinzu. Ich begann zu sammeln, weil mich Dinge angesprochen haben – durch ihre Gestaltung, ihre Qualität oder ein Detail, das mich nicht mehr losließ. Ihr finanzieller Wert stand dabei nicht im Vordergrund.
„Ich sehe Dinge glänzen“ beschreibt diesen ersten Moment der Entdeckung. Ein Gegenstand fällt mir auf, manchmal an einem ganz unerwarteten Ort. Er besitzt eine Ausstrahlung, die mich neugierig macht und genauer hinsehen lässt.
Zuerst kommt diese Anziehung. Dann beginnt die Recherche: Wer hat das Stück geschaffen? Aus welcher Zeit stammt es? Welche Geschichte lässt sich nachvollziehen? Erst danach beschäftige ich mich mit seiner preislichen Einordnung. Ein bekannter Name, eine bestimmte Herkunft oder ein hohes Alter sind für meinen ersten Blick nicht entscheidend. Das Objekt selbst muss mich überzeugen.
Dieser persönliche Blick verbindet die unterschiedlichen Bereiche von PANOPTIKUM: Kunst, Design, Bücher, Antiquitäten und Kuriositäten. Was auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun hat, findet hier durch meine Auswahl zusammen.
Zum Sammeln gehört für mich auch, sich von Dingen zu trennen. Mit PANOPTIKUM gebe ich ausgewählte Stücke weiter und eröffne anderen die Möglichkeit, sie für sich zu entdecken und mit ihnen zu leben.
Die Beschäftigung mit einem Objekt endet für mich nicht mit seinem Erwerb. Seine Geschichte zu erforschen und seine Besonderheiten verständlich zu machen, gehört ebenso dazu. Im PANOPTIKUM Journal finden ausgewählte Entdeckungen und Recherchen ihren eigenen Raum.
Ich lade Sie ein, meine Wunderkammer zu erkunden. Vielleicht entdecken Sie etwas, das auch für Sie glänzt.
Michael Barth
Sammler und Gründer von PANOPTIKUM