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Panoptikum

Beat Zoderer – Pinselhaarei (2010) | Das konkrete Osterei Nr. 1 | Edition 3/7

Beat Zoderer – Pinselhaarei (2010) | Das konkrete Osterei Nr. 1 | Edition 3/7

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Beat Zoderers „Pinselhaarei“ (2010) aus der Editionsreihe „Das konkrete Osterei“: Exemplar 3/7 einer auf sieben Exemplare limitierten Künstleredition, inklusive zugehöriger Aufbewahrungsbox.

Zwei übereinander angeordnete, helle Eiformen mit feinen schwarzen Pinselhaaren bilden eine ungewöhnliche skulpturale Komposition. Das dichte Geflecht der Haare steht im Kontrast zu den geschlossenen Formen und dem dunklen, quadratischen Sockel. Je nach Blickwinkel verändern Licht und Schatten die Wirkung der Oberfläche.

Der Titel „Pinselhaarei“ verbindet Material und Form mit einem spielerischen Wortwitz. Als eigenständiges Objekt setzt die Arbeit einen markanten Akzent in einer Kunstsammlung.

Werkdetails

  • Künstler: Beat Zoderer
  • Titel: Pinselhaarei
  • Jahr: 2010
  • Werkreihe: Das konkrete Osterei Nr. 1
  • Herausgeber: Gesellschaft für Kunst und Gestaltung (gkg), Bonn
  • Technik: Dreidimensionales Objekt mit schwarzen Pinselhaaren und eiförmigen Körpern auf quadratischem Sockel
  • Auflage: 7 Exemplare, angebotenes Exemplar 3/7
  • Kennzeichnung: Handschriftliche Signatur, Datierung und Werkbezeichnung auf der Unterseite; Editionsnummer auf dem Sockel
  • Lieferumfang: Kunstwerk und zugehörige Aufbewahrungsbox

Zustand

Das Werk befindet sich in perfektem Erhaltungszustand.

Zum Künstler

Beat Zoderer (*1955, Zürich) ist ein Schweizer Künstler, dessen Arbeit sich mit geometrischen Strukturen, ungewöhnlichen Materialien und dem Spannungsverhältnis von Ordnung und Zufall auseinandersetzt. Sein Werk steht im Kontext einer experimentellen, zeitgenössischen konkreten Kunst.

Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Form, Material und räumlicher Wirkung. Geometrische Ordnung bildet dabei einen Ausgangspunkt, dem die Eigenheiten des Materials eine lebendige, unregelmäßige Struktur gegenüberstellen. So entsteht eine Verbindung von konzeptioneller Klarheit und spielerischer Experimentierfreude.

Das „Pinselhaarei“ lässt sich vor diesem Hintergrund betrachten: Die klare Anordnung der Eiformen trifft auf das feine Geflecht der Pinselhaare. Der Bezug zum Pinsel verbindet das Objekt mit der Malerei, während die dreidimensionale Form es als Skulptur erfahrbar macht. Der Wortwitz des Titels ergänzt diese Begegnung von Material und Form um eine humorvolle Ebene.

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